19. Endoprothetikkongress im Langenbeck-Virchow-Haus Berlin

Vom 12.-14. Februar 2026 findet der 19. Endoprothetikkongress im Langenbeck-Virchow-Haus Berlin statt. Univ.-Prof. Dr. med. Carsten Perka, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Dr. med. Thorsten Gehrke, ENDO-Klinik Hamburg, und Prof. Dr. med. Robert Hube, OCM-Klinik München, bilden auch dann wieder die wissenschaftliche Leitung dieser Tagung. „Jedes Jahr stellen wir uns wieder die Frage, ob es noch offene Fragen und ungelöste Probleme in der Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenkes gibt, die einen Kongress notwendig machen. Unsere Antwort lautet ganz klar: Ja!“, sagt Carsten Perka.
Moderne Techniken und hochwertige Implantate erlauben eine immer einfachere und bessere Versorgung der Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, die sie an die Qualität der ärztlichen Arbeit stellen. „Damit verbunden stellt sich immer mehr die Frage, welche der kostspieligen Technologien tatsächlich notwendig sind. Was brauchen wir an Investitionen? Welche Optimierungen im Behandlungsprozess Endoprothetik führen zu besseren klinischen Ergebnissen oder verringern bei gleichen Ergebnissen die Kosten? Wovon hängt die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten ab, die sich immer umfangreicher vor der Behandlung im Internet informieren?“, so Thorsten Gehrke. Und Robert Hube ergänzt: „Wir leben in Zeiten von ChatGPT and AI und werden mit wissenschaftlichen Artikeln förmlich „überschwemmt“. Immer schwieriger ist die Frage zu beantworten, was ist wahr und was sind alternative Fakten? Umso mehr ist der direkte Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen von herausragender Bedeutung.“
Nachdem der Kongress im letzten Jahr insbesondere Gäste aus Europa eingeladen hatte, soll diesmal der Schwerpunkt auch wieder auf anderen Kontinenten und internationalen Expertinnen und Experten liegen. Die Ziele dort sind dieselben, die treibenden Faktoren und die Bedingungen sind jedoch andere. So existieren viele wissenschaftliche Themen zu denen unterschiedliche Einschätzungen vorliegen. Hier sind u.a. die Robotik, die Implantatwahl und die Therapie der periprothetischen Infektionen zu nennen. Die Tagung hat auch die interprofessionelle Zusammenarbeit und die Entwicklung der jungen Kolleginnen und Kollegen im Blick: es wird separate Programme für die Physiotherapie, das OP-Personal und den sehr erfolgreichen Rookie-Kurs geben. Ausreichend Gründe also, um auch 2026 die vielen offenen Fragen und interessante Fälle zu diskutieren, resultierende Probleme zu reflektieren und neue Behandlungskonzepte zu besprechen.
Und neben diesen ganzen Argumenten kann auch der Tagungsort noch überzeugen. Berlin setzt Trends: Ob Sightseeing oder angesagte Viertel in den zwölf Berliner Bezirken, Galerien oder Gastronomie, Musik oder Mode, in der deutschen Hauptstadt gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Doch was genau macht Berlin so attraktiv? Es sind die Vielfalt, die Kontraste und die schier unerschöpflichen Möglichkeiten der Hauptstadt, die Besucherinnen und Besucher aus aller Welt begeistern, weshalb Berlin nicht zuletzt auch die multikulturellste Stadt Deutschlands ist. Aber Berlin ist auch die einzige Stadt der Welt mit drei Opernhäusern und die einzige europäische Stadt, die mehr Museen als Regentage im Jahr hat. Auch ungewöhnliche Museen wie das Lippenstiftmuseum, das Schwule Museum, das Hanfmuseum oder das Urban Nation: Museum for Urban Contemporary Art, sind hier zu finden.
Neue Erfahrungen sind also sicher beim 19. Endoprothetikkongress in Berlin.
Alle aktuellen Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Kongress-Website https://endokongress.de/.

