Hidradenitis suppurativa

Neue Leitlinie zu Hidradenitis suppurativa: Starke Empfehlungsstufe für Secukinumab

In der neuen S2k-Leitlinie zur Therapie der Hidradenitis suppurativa (HS), auch Acne inversa (AI) genannt, wurde die letzte Leitlinienfassung auf Basis neuer Erkenntnisse und Zulassungen umfassend aktualisiert. [1,2] Für die Behandlung einer aktiven, entzündlichen, mittelschweren bis schweren HS bei Erwachsenen versieht die neue Leitlinie Secukinumab mit einer starken Empfehlung – sofern Patient*innen auf eine konventionelle

Hidradenitis suppurativa: Versorgung und Forschung zur Reduktion relevanter Krankheitsparameter optimieren

Die komplexen Konstellationen bei Hidradenitis suppurativa (HS) haben den therapeutischen Fortschritt in dieser Indikation lange erschwert. Mittlerweile sind vielversprechende Ansätze in der Forschungspipeline oder neu zugelassen. Eine kürzlich zugelassene Option ist die Interleukin(IL)-17A-Inhibition mit Secukinumab bei moderater bis mittelschwerer HS, die zuvor nicht ausreichend auf andere Arzneimittel angesprochen haben.

Secukinumab bei Hidradenitis suppurativa

In The Lancet wurden kürzlich Langzeitdaten aus den zulassungsrelevanten Phase-3-Studien (SUNSHINE und SUNRISE) zum Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Secukinumab bei mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa (HS) veröffentlicht. [1] Die Studiendaten zeigten, dass sich die Ansprechraten auf die Behandlung mit Secukinumab über den primären Endpunkt in Woche 16 hinaus verbesserten.