Onkologie

Cemiplimab in den USA  als erstes Arzneimittel bei fortgeschrittenem kutanen Plattenepithelkarzinom zugelassen 

Das Plattenepithelkarzinom der Haut zählt zu den häufigsten Tumoren der kaukasischen Bevölkerungsgruppen und entspricht 20 Prozent aller malignen Hauttumoren. [1] Die Inzidenz des kutanen Plattenepithelkarzinoms (cSCC) nimmt weltweit zu [2] und die Anzahl der Todesfälle durch cSCC pro Jahr ist vergleichbar mit den Todesfällen beim Melanom. [3,4,5] 

Melanomtherapie im Umbruch: Adjuvante Therapie im Praxisalltag

M. Freyer ESMO 2018: Langzeitdaten und experimentelle neoadjuvante Ansätze In der Therapie des Melanoms hat sich in den letzten Jahren viel getan: Das Konzept der adjuvanten Therapie ist mit den Zulassungen für die zielgerichtete Therapie und die Immuntherapie in der Klinik angekommen. Beim ESMO-Kongress (European Society for Medical Oncology) in München wurden Langzeitdaten zur zielgerichteten

Merkelzellkarzinom: Innovativer PD-L1-Antikörper bewährt sich auch bei Patienten mit Vortherapie

S.Königs Die Hoffnungen scheinen sich zu erfüllen: Die vor einem Jahr auf dem europäischen Markt zugelassene Immuntherapie mit Avelumab führt bei Patienten mit dem hochaggressiven Merkelzellkarzinom zu dauerhaftem Ansprechen und einem Anstieg des Gesamtüberlebens. Das bestätigt ein Follow-up der Zulassungsstudie. Studien untersuchen nun die Kombination mit

Neue Erkenntnisse zur adjuvanten Melanom-Behandlung

Checkpoint-Inhibitoren und zielgerichtete Therapie In der Diagnostik und Therapie beim Hautkrebs gibt es nach den immensen Erfolgen der letzten Jahre weitere Fortschritte. Nachdem Innovationen bei der Systemtherapie des Melanoms zu einer entscheidenden Verbesserung der Prognose und der Überlebenschancen von Melanompatienten mit Metastasen geführt haben, wurden die aktuellen erfolgversprechenden Strategien in der Dermato-Onkologie beim 28. Deutschen

Aktuelles zur Therapie von weißem Hautkrebs

Neue Leitlinien noch in diesem Jahr erwartet Dr. Ch. Willen Die neuen Leitlinien Basalzellkarzinom (BCC), Aktinische Keratosen (AK) und Plattenepithelkarzinom (SCC) werden voraussichtlich zum Ende dieses Jahres fertig gestellt. Prof. Dr. med. Thomas Dirschka, Facharzt für Dermatologie und Venerologie aus Wuppertal, nahm vor diesem Hintergrund bereits im Juni die Gelegenheit war, im Rahmen des Hautkrebs-

Histondeacetylase-Inhibitoren gegen Hautkrebs

Interview mit S. Danhauser-Riedl und F. Hermann, 4SC AG Die 4SC AG aus dem bayerischen Planegg-Martinsried bei München entwickelt niedermolekulare Medikamente, die auf epigenetische Mechanismen der Krebsentwicklung wie beispielsweise Histondeacetylasen (HDAC) abzielen. Diese Medikamente sollen den Patienten innovative Behandlungsmöglichkeiten bieten, die besser verträglich und wirksamer sind als bestehende Therapien und eine bessere Lebensqualität ermöglichen. Wir

Melanome

Dr. Y. Sankawa Nachdem die Interferontherapie nahezu 20 Jahre lang die einzige zugelassene adjuvante Therapieoption für Melanompatienten mit höherem Rezidivrisiko war, rückt nun mit Nivolumab die innovative Immuntherapie in die adjuvante Behandlung des Melanoms vor und leitet damit erneut eine neue Ära bei der Behandlung von Krebs ein. [1, 2] Nivolumab ist seit Juli 2018

Befundung des Malignen Melanoms

Die achte AJCC-Klassifikation ist neuer Standard Seit Anfang dieses Jahres ist die achte Version der AJCC-Klassifikation (American Joint Committee on Cancer) neuer Standard bei der Befundung des Malignen Melanoms. Im Vergleich zu der neun Jahre älteren Version bleibt es mit der immer komplexer erscheinenden aktuellen Klassifikation weiterhin spannend, wie Prof. Dr. med. Peter Kurschat aus

Die Rolle der Elektrochemotherapie in der Behandlung des nicht-melanozytären Hautkrebses

Der nicht-melanozytäre Hautkrebs (NMSC) ist die am häufigsten auftretende Art von Hauttumoren und stellt zugleich etwa ein Drittel aller bösartigen Tumoren, die weltweit pro Jahr diagnostiziert werden, dar. Das Basalzellkarzinom (BCC) und das Plattenepithelkarzinom (SCC) sind die häufigsten Varianten und treten zumeist im Bereich des Gesichts auf, wodurch das äußere Erscheinungsbild der Patienten beeinträchtigt wird.