Psoriasis

Differenzialtherapie bei mittelschwerer und schwerer Plaque-Psoriasis

IL-23-Hemmung hat das Potenzial zur langfristigen Krankheitskontrolle Die Zytokine Interleukin 17 und 23 sind Schlüsselmoleküle der Manifestation und der Therapie der Schuppenflechte. Ihre Hemmung durch spezifische Antikörper ist die Basis der modernen zielgerichteten Therapie bei schwerer Psoriasis. Obwohl die IL-17-Hemmung die raschere Wirkung aufweist, könnte die langfristig erfolgreichere Strategie – zumindest bei bestimmten Erkrankungsformen –

IL-17A-Inhibitor Ixekizumab zeigt Überlegenheit versus Adalimumab bei aktiver Psoriasis-Arthritis

Ergebnisse der Head-to-Head-Studie SPIRIT-H2H Kürzlich wurden die positiven Top-Line-Ergebnisse der direkten Vergleichsstudie SPIRIT-H2H zwischen dem IL-17A-Inhibitor Ixekizumab und dem TNF-α-Inhibitor Adalimumab bekanntgegeben. [1] Nach 24 Wochen erreichten unter Ixekizumab signifi- kant mehr Patienten gleichzeitig ein ACR50-Ansprechen und vollständig erscheinungsfreie Haut (PASI 100). Die auf Überlegen- heit ausgerichtete Studie SPIRIT-H2H ist weltweit die erste direkte Vergleichsstudie

Langfristiger Therapieerfolg bei Psoriasis mit subkutanem Methotrexat

In der Therapie der Schuppenflechte ist Methotrexat (MTX) als effektives systemisches First-Line-Therapeutikum etabliert und bewährt. [1] Auch angesichts auf den Markt drängender neuer Wirkstoffe ist und bleibt MTX das weltweit am häufigsten ein- gesetzte Systemtherapeutikum, dessen Stellenwert auch in Deutschland in der Behandlung der mittelschweren und schweren Psoriasis sowie Psoriasis-Arthritis weiter kontinuierlich steigt. [2,3]  

Praktische Erfahrungen mit Fumaraten in der Behandlung der Psoriasis

Dr. Ch. Willen Bei einem Satellitensymposium im Rahmen der 21. Tagung der DWFA (Dermatologische Wissenschafts- und Fortbildungsakademie NRW) in Köln präsentierten und diskutierten Dr. med. Wiebke Sondermann, Oberärztin in der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen, und PD Dr. med. Jan P. Nicolay, Oberarzt in der Hautklinik der Universitätsmedizin Mannheim, den Einsatz von Fumarsäureestern zur

Tipps für eine erfolgreiche patientenindividuelle Therapie der Psoriasis-Arthritis

Dr. Ch. Willen Die Psoriasis-Arthritis (PsA) ist ein entzündlicher Krankheitskomplex, der sechs Krankheitsdomänen umfassen kann, wie beispielsweise Enthesitis und Daktylitis. Die individuelle Krankheitslast schränkt die Lebensqualität der Patienten oftmals erheblich ein. In vielen Fällen ist eine Adaption der PsA-Therapie zur Erreichung des Therapie-Ziels einer minimalen Krankheitsaktivität (MDA; Minimal Disesase Activity) oder Remission notwendig. Vor diesem

Status quo der Behandlung von rheumatoider Arthritis und Psoriasis-Arthritis mit DMARDs

Dr. Ch. Willen Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Mannheim stellte Prof. Dr. Klaus Krüger, Internist und Rheumatologe in München, auf einer Presseveranstaltung aktuelle Aspekte der neuen S2e-Leitlinie zur Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) vor und betonte die Wichtigkeit, auch in Bezug auf Psoriasis-Arthritis (PsA), alle Facetten dieser Erkrankungen umfassend

Plaque Psoriasis: Stetige Anpassung der Therapieziele

Auswirkungen eines besseren Hautstatus bei Plaque-Psoriasis Dr. Ch. Willen Seit 2004 wurden diverse Innovationen in der Therapie der Plaque-Psoriasis entwickelt, die zu einer stetigen Weiterentwicklung der Therapie-Ziele führten. Im Rahmen des EADV 2018 in Paris nahm Prof. Mark Radtke, Leitender Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die Gelegenheit wahr, die neuesten Trends für die Sprechstunde weiterzu-geben.