Psoriasis

Maßnahmen gegen Stigmatisierung: Neue Daten, neue Erkenntnisse

Menschen mit sichtbaren chronischen Hautkrankheiten leiden weltweit unter Reaktionen in der Öffentlichkeit und im persönlichen Bereich, die von ihnen als negativ erlebt oder offen negativ geäußert werden. Zusammengefasst wird diese Reaktionsweise als Stigmatisierung bezeichnet. Prof. Dr. Matthias augustin Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen Martinistraße 52 20246 Hamburg m.augustin@uke.de Durch

Aktuelle Psoriasis-Versorgungs-Baustellen

Dr. med. Ralph von Kiedrowksi (Selters) erklärte bei einer Veranstaltung im Rahmen des Kongresses “Dermapraxis Berlin“, dass in Deutschland ca. 2 Mio. Patienten mit Psoriasis versorgt werden müssen. von diesen sind ca. 1,2 Mio. Patienten von leichter Psoriasis betroffen. Therapiegewohnheiten bei leichter Schuppenflechte konzentrieren sich auf Vitamin-D3-Analoga und Steroide topisch. Diese werden zu 50% in

Mit wirksamen Therapien der Stigmatisierung von Menschen mit Psoriasis entgegenwirken

Interview mit Prof. Dr. med. Ulrich Mrowietz Für die Behandlung von Menschen mit Psoriasis stehen heute so viele wirksame Medikamente zur verfügung wie nie zuvor. Doch Daten aus der Versorgungsforschung zeigen, dass diese Therapieoptionen nicht bei allen Patienten ankommen. Die  Stigmatisierung von Menschen mit Hauterscheinungen spielt immer noch eine große Rolle und schränkt die Lebensqualität

Ustekinumab bei Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Was haben Gelenke, Haut und Darm gemeinsam? Studiendaten zeigen für das Biologikum Ustekinumab (Stelara®) Hinweise auf eine effektive Wirksamkeit nicht nur bei Arthritis, sondern auch bei Enthesitis, einer frühen und beeinträchtigenden Manifestation der Psoriasis-Arthritis (PsA), sowie chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. Dabei zeigt der IL-12/23 Antikörper auch ein günstiges Verträglichkeitsprofil.

Studienergebnisse zur Behandlung der schweren Plaque-Psoriasis mit Tildrakizumab

Lang anhaltende Wirkung und signifikante Verbesserung der Lebensqualität Interleukin-23 (IL-23), seit einiger Zeit als das Schlüsselzytokin der psoriatischen Entzündungskaskade identifiziert, ist maßgeblich an der Differenzierung von TH-17 Zellen beteiligt. Tildrakizumab blockiert spezifisch die p19-Untereinheit von IL-23, wodurch die über IL-17 vermittelte Entzündungsreaktion in der Haut gehemmt wird. [1]

Wirksamkeit von Apremilast bei Plaque-Psoriasis im Behandlungsalltagbesonders bei Kopfhaut- und Nagelbefall und mittelschwer betroffenen Patienten

Neue Studiendaten auf der 50. Jahrestagung der DDG vorgestellt Psoriasis-Patienten mit besonders belastenden Manifestationen – wie beispielsweise Kopfhaut- und Nagelbefall – erfahren durch eine Therapie mit Apremilast deutliche Verbesserungen dieser Manifestationen wie auch hinsichtlich ihrer Lebens- qualität – insbesondere dann, wenn die Plaque-Psoriasis mittelschwer (hier definiert als PASI oder BSA [in %] von > 10 bis