Rheumatoide Arthritis

Analyse einzelner Zellen erlaubt neue Einblicke ins Krankheitsgeschehen

Zur rheumatoiden Arthritis kommt es, wenn das Immunsystem die Synovialmembran der Gelenkhaut angreift. Unter den Folgen, schmerzhaften Schwellungen in wechselnden Gelenken, leiden in Deutschland über eine halbe Million Menschen, bei denen es ohne Behandlung zur allmählichen Zerstörung der Gelenke käme. Neue Einblicke in das Krankheitsgeschehen liefern derzeit Massenuntersuchungen einzelner Zelltypen. Über diese Forschungsergebnisse und inwiefern

JAK-Inhibitor Baricitinib überzeugt langfristig in Studien und im klinischen Alltag

Dr. A. Häckel Immunzellen aus hämatopoetischen Stammzellen des Knochenmarks sind entscheidende Effektorzellen bei der Rheumato- iden Arthritis (RA). Reguliert werden sie durch ein komplexes Netzwerk aus extrazellulären proinflammatorischen und antiinflammatorischen Zytokinen wie Interleukinen und weiteren Faktoren, welche ihre Aktivierung, Proliferation und Migrationsfähigkeit beeinflussen. Diese Balance ist bei der RA zugunsten der proinflammatorischen Wirkung gestört, wie

Fokus auf Schmerz-Reduktion bei RA-Patienten

Potenziale der Therapie mit JAK-Inhibitoren ausloten Neben den molekularen Mechanismen zur Wirkweise der JAK-Inhibitoren (JAKi) erläuterten ausgewiesene Experten der Rheumatologie bei einem virtuellen Symposium im Rahmen der diesjährigen DGRh-Tagung die Potenziale der Therapie zum Beispiel in Bezug auf Schmerzreduktion bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA). Januskinasen (JAKs) sind Enzyme, die intrazelluläre Signale von Zelloberflächenrezeptoren für