Rheumatologie

Rheumatische Erkrankungen: Ein Hund kann die Lebensqualität verbessern

Patientinnen und Patienten mit einer chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung haben unter anderem durch ihre dauerhaften Schmerzen und möglichen Depressionen eine geringere Lebensqualität. Jetzt wurde nachgewiesen: Diese kann sich durch einen Hund entscheidend verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) betont angesichts der Studie die Bedeutung von Bewegung bei rheumatischen Erkrankungen. Eine aktuelle Studie der

Weihrauch als Entzündungshemmer im Fokus der Forschung

E. Kanz Weihrauch wird bereits seit ca. 5.000 Jahren bei entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Im Fokus der heutigen Wissenschaft steht der therapeutische Extrakt Boswellia serrata, der indische Weihrauch. Der Extrakt wurde 2008 mit einer Monographie ins Europäische Arzneibuch (Ph. Eur. 6.0) aufgenommen. Aktuelle Studien mit diesem Extrakt bestätigen nicht nur die entzündungshemmenden Effekte, sie sind zudem

Differenzierter Einsatz von Januskinase-Inhibitoren

Dr. Ch. Willen Januskinase-Inhibitoren sind ein fester Bestandteilteil der Therapie für zahlreiche chronisch entzündliche Erkrankungen wie z.B. juvenile idiopathische Arthritis (JIA), Psoriasis-Arthritis, ankylosierende Spondylitis, rheumatoide Arthritis (RA) und Colitis ulcerosa (CU). Bei der Patientenselektion für Januskinase (JAK)-Inhibitoren spielen Sicherheitsaspekte wie kardiovaskuläre Risiken, Malignität und thromboembolische Risiken eine Rolle, die in der rheumatologischen und gastroenterologischen Sprechstunde

Annäherung an eine seltene Erkrankung – Erste Leitlinie zum Morbus Still bei Erwachsenen veröffentlicht

Der Morbus Still bei Erwachsenen, international als adultes Still-Syndrom (AOSD) bezeichnet, zählt zu den Orphan Diseases, den seltenen Erkrankungen: Schätzungen verschiedener Industrienationen zufolge sind nur 7 bis 68 von 1 Million Menschen von der entzündlichen Erkrankung betroffen, die auf Autoimmunprozesse und eine Fehlregulation des Immunsystems zurückgeht. Entsprechend schwierig ist es, eine genügende Anzahl von Betroffenen

Neue volumenreduzierte, citratfreie Formulierung des Adalimumab-Biosimilars SB5

Seit 01.11.2022 steht das Adalimumab-Biosimilar SB5 (ImraldiTM) in einer neuen volumenreduzierten und citratfreien Formulierung zur Verfügung. Diese neue Formulierung kann möglicherweise lokale Injektionsreaktionen und injektionsbedingte Schmerzen reduzieren. [2] Der Wirkstoff und das Design des bewährten ImraldiTM-Fertigpens bleibt gegenüber der vorherigen, 2017 in Europa zugelassenen Formulierung unverändert. [1] Die pharmakokinetische Vergleichbarkeit und das Sicherheitsprofil wurden in

Autoinflammation – wenn das angeborene Immunsystem verrückt spielt

Dr. A. Häckel Autoinflammatorische Erkrankungen sind charakterisiert durch systemische Entzündungsreaktionen, die scheinbar von selbst auftreten. Bis heute sind bereits mehr als 40 verschiedene autoinflammatorische Erkrankungen beschrieben. Dabei handelt es sich um Dysregulationen des angeborenen Immunsystems als erste Verteidigungslinie gegen Pathogene, erklärte Dr. Oskar Schnappauf, Abteilung Molekulare Diagnostik beim Medizinischen Versorgungszentrum Humangenetik Synlab in Freiburg, bei

Infektionen,ImpfungenundKrankheitsschübe – gibt es einen Zusammenhang?

Dr.A.Häckel Die Frage, ob durch Infektionen oder Impfungen Schübe von Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden, wird – vermehrt seit der SARS-CoV-2-Pandemie – heftig diskutiert. Hierzu gibt es meist feste Meinungen in der Fachwelt und viele Rheumatologen sind offenbar davon überzeugt, dass dem so ist. „Wir alle denken JA, aber bislang gibt es wenig Evidenz“, pointierte es Dr.

Infektionen,Impfungen und Krankheitsschübe – gibt es einen Zusammenhang?

Dr.A.Häckel Die Frage, ob durch Infektionen oder Impfungen Schübe von Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden, wird – vermehrt seit der SARS-CoV-2-Pandemie – heftig diskutiert. Hierzu gibt es meist feste Meinungen in der Fachwelt und viele Rheumatologen sind offenbar davon überzeugt, dass dem so ist. „Wir alle denken JA, aber bislang gibt es wenig Evidenz“, pointierte es Dr.