Rheumatologie

Rheuma und Depression: Wie kann der Rheumatologe dieser Komorbidität begegnen?

Die Depression ist mit einer geschätzten Prävalenz von vier Millionen Menschen in Deutschland die häufigste psychische Erkrankung. Sie kann nach neueren Erkenntnissen sowohl Verlauf und Therapie anderer Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis negativ beeinflussen als auch durch diese hervorgerufen bzw. verstärkt werden. Diese Komorbidität sollte daher in der Rheumatologie weder diagnostisch noch therapeutisch vernachlässigt werden. Hauptsymptome

Neue Empfehlungen der DGRh: Rheuma-Therapie vor Operationen nur kurz unterbrechen

Das erhöhte Infektionsrisiko nach chirurgischen Eingriffen macht bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen eine vorübergehende Anpassung der antientzündlichen Basistherapie erforderlich. Die Medikationspausen können aufgrund neuer Studienergebnisse jedoch verkürzt werden, wobei für die einzelnen Wirkstoffe unterschiedliche Regeln gelten. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) hat ihre Empfehlungen deshalb aktualisiert und dabei neu zugelassene Wirkstoffe berücksichtigt. Die

„Rheuma Arbeit geben“ – Jetzt für den Rheumapreis 2022 bewerben

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen treffen oft Menschen, die mitten im Berufsleben stehen. Und obwohl heute hochwirksame Therapien zur Verfügung stehen, ist es leider noch immer nicht selbstverständlich, dass Rheumakranke ihren Beruf auch weiter ausüben können. Damit eine Weiterbeschäftigung gelingt, sind individuelle Lösungen gefragt, die von den Betroffenen gemeinsam mit ihren Arbeitgebern entwickelt werden. Die Initiative RheumaPreis würdigt

Diagnostischen und therapeutischen Mehrwert bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen schaffen

Interdisziplinär zum Therapieerfolg Differenzialdiagnostische Überlegungen bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen erfordern häufig die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen wie z.B. der Dermatologie, Rheumatologie und Gastroenterologie. Um den interdisziplinären Expertenaustausch im Bereich Immunologie zu stärken, initiierte die Firma Janssen die zertifizierte Fortbildungsveranstaltungsreihe „Inflammation Summit“ sowie die Inflammation Center Initiative. „Die Herausforderung bei der Versorgung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen besteht darin, dass

Langzeitdaten zum JAK-Inhibitor Baricitinib bis zu 9,3 Jahre

 Anhaltende gute Verträglichkeit erneut bestätigt Auf der Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) 2021 präsentierte Langzeitdaten zu Baricitinib* untermauern erneut das gute Verträglichkeitsprofil des Januskinase(JAK)1- und JAK2-Inhibitors bei rheumatoider Arthritis (RA). So belegen die Daten das bekannte gute Nutzen-Risiko-Profil von Baricitinib bis zu 9,3 Jahren. [1,2] Weltweit wurden seit der Zulassung 2017 bereits rund

Aspekte der Dermatohistologie für Rheumatologen

Die Berührungspunkte der Rheumatologie und Dermatologie sind vielfältig, z.B. bei unspezifischen Hautsymptomen, Therapienebenwirkungen oder auch bei Psoriasis-Arthritis (PsA). Daher ist es auch für Rheumatologen interessant und wichtig, mit den Grundkenntnissen der Dermatohistologie vertraut zu sein, so Prof. Dr. Michael Sticherling, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten am Psoriasiszentrum des Universitätsklinikums Erlangen, bei einer Session im Rahmen

Kardiovaskuläre Begleiterkrankungen bei Rheuma

Dank enormer therapeutischer Fortschritte und einer Reihe höchst effektiver Medikamente haben rheumatische Erkrankungen viel von ihrem früheren Stigma verloren. Mit effektiven Treat-to-target-Strategien und konsequentem Monitoring bestehen reelle Chancen, die Krankheitsaktivität zu kontrollieren und die Lebensqualität zu erhalten. „Man sieht den Leuten ihr Rheuma nicht mehr an“, pointierte es die Rheumatologin PD Dr. Anne-Kathrin Tausche von

Neue Erkenntnisse zur Verbindung von Darm und Gelenken

Darmbakterien können die Entwicklung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen fördern, wenn die Barrieren im Darm nicht halten. Darmbakterien könnten aber auch bei der Behandlung behilflich sein, indem sie entzündungshemmende Substanzen bilden. Kongresspräsident Professor Dr. med. Georg Schett erklärte auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses 2021, welche Verbindung es zwischen Darm und Gelenken gibt und wie dies