Rheumatologie

Adalimumab: Mit Biosimilars kosteneffizienter behandeln

Anti TNF-Therapie bei rheumatologischen Erkrankungen Zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen sind Biosimilars bei vergleichbarem Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil oftmals kostengünstiger als ihre Originatorpräparate. Sie haben somit das Potenzial, einen Beitrag zur Versorgung von Patienten mit Erkrankungen verschiedener Indikationen zu leisten und das Gesundheitssystem zu entlasten.

Autoimmunerkrankung Lupus sicher erkennen und gezielt behandeln

Rheumatologen begrüßen internationalen Kriterienkatalog Mal kündigen Hautausschläge einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) an, mal treten Gelenkschmerzen als erste Symptome auf. Auch scheinbar grundloses Fieber kann auf die entzündliche Autoimmunerkrankung hindeuten, die meist Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Aufgrund der Vielfalt der Symptome wird der SLE oft erst spät erkannt. Umso mehr begrüßt die Deutsche Gesellschaft

Risiko Lebendimpfstoff: Worauf Rheumapatienten bei Impfungen achten müssen

Impfungen sind für Rheuma-Patienten besonders wichtig, weil die Krankheit selbst und deren Behandlung die Immunabwehr gegen Bakterien und Viren schwächen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) begrüßt deshalb, dass ein Expertenteam auf Initiative der Ständigen Impfkommission (STIKO) Anwendungshinweise für Menschen mit Autoimmunerkrankungen veröffentlicht hat, zu denen auch Rheuma und andere chronisch-entzündliche Erkrankungen gehören. Bei rheumatischen

Entzündete Wirbelsäule, verknöcherte Gelenke – was ändert sich für die Patienten mit der neuen Morbus-Bechterew-Leitlinie?

Unter dem Terminus “axiale Spondyloarthritis (SpA)“ wird eine entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenerkrankung verstanden, die mit verschiedenen muskuloskelettalen und extraskelettalen Manifestationen vergesellschaftet ist (Prävalenz der gesamten Gruppe der SpA etwa ein Prozent). Die ersten Symptome einer axialen SpA – meist Rückenschmerzen, oft mit entzündlichem Charakter – treten im Durchschnitt im zweiten bis dritten Lebensjahrzehnt auf. Der Krankheitsverlauf ist

Kleine Gelenke – großer Schmerz: Behandlungsmöglichkeiten der Fingerpolyarthrose

Die Fingerpolyarthrose darf bei einer Prävalenz von 50% bei Frauen zwischen 50 und 60 Jahren als Volkskrankheit bezeichnet werden. Frauen sind neunmal häufiger betroffen als Männer. Es ist eine familiäre Häufung sowie eine Assoziation zur Adipositas beschrieben. Typischerweise sind das Daumensattelgelenk sowie die Fingermittel- und -endgelenke betroffen. Nach längerer Ruhe besteht ein Anlaufschmerz von wenigen

Ungeklärtes Fieber bei Kindern – wann Rheuma dahinterstecken kann

Emma kommt nach unkomplizierter Schwangerschaft und Geburt in einer regionalen Geburtsklinik zur Welt. Wenige Tage nach der Geburt entwickelt sie hohes Fieber und einen Hautausschlag mit stark entzündeten Hautarealen am ganzen Körper. Die hinzugerufenen Kinderärzte behandeln das Neugeborene sofort mit Antibiotika, da sie eine bakterielle Infektion vermuten. Doch die Therapie schlägt nicht an. Daraufhin verlegen

Transition und frühe Diagnose: Herausforderungen bei inflammatorischen Autoimmunerkrankungen

In einer Talkrunde beim 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Dresden griffen ausgewiesene Experten aktuelle Herausforderungen in der Behandlung von inflammatorischen Autoimmunerkrankungen auf. Dazu thematisierten sie unter anderem, wie die Transition in die rheumatologische Versorgung von Erwachsenen und wie eine möglichst frühe Diagnose einer rheumatoiden Arthritis (RA) gelingen kann. Transition ins Erwachsenenalter