Rheumatologie

Kardiovaskuläre Begleiterkrankungen bei Rheuma

Dank enormer therapeutischer Fortschritte und einer Reihe höchst effektiver Medikamente haben rheumatische Erkrankungen viel von ihrem früheren Stigma verloren. Mit effektiven Treat-to-target-Strategien und konsequentem Monitoring bestehen reelle Chancen, die Krankheitsaktivität zu kontrollieren und die Lebensqualität zu erhalten. „Man sieht den Leuten ihr Rheuma nicht mehr an“, pointierte es die Rheumatologin PD Dr. Anne-Kathrin Tausche von

Neue Erkenntnisse zur Verbindung von Darm und Gelenken

Darmbakterien können die Entwicklung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen fördern, wenn die Barrieren im Darm nicht halten. Darmbakterien könnten aber auch bei der Behandlung behilflich sein, indem sie entzündungshemmende Substanzen bilden. Kongresspräsident Professor Dr. med. Georg Schett erklärte auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses 2021, welche Verbindung es zwischen Darm und Gelenken gibt und wie dies

Telemedizinische Anwendungen und digitale Hilfsmittel in der Rheumatologie

Telemedizinische Anwendungen und digitale Hilfsmittel bergen das Potenzial, in der rheumatologischen Sprechstunde Freiräume zu schaffen, Routine-Aufgaben zu erleichtern und den relevanten Patienten-Kontakt zu intensivieren. Wie digitale Möglichkeiten optimal eingesetzt werden können, um beispielsweise auch die Therapietreue von Patienten zu fördern, wurde anlässlich des diesjährigen Kongresses des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen diskutiert. Mit dem Ausbruch der COVID-

G-BA bestätigt Zusatznutzen von Nintedanib bei chronischen progredient fibrosierenden interstitiellen Lungenerkrankungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat kürzlich Nintedanib in der Indikation andere chronische progredient fibrosierende interstitielle Lungenerkrankungen (chronische PF-ILDs) abseits der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) einen geringen Zusatznutzen gegenüber Best-Supportive-Care (BSC) bescheinigt. [1] Die Entscheidung basiert auf dem statistisch signifikanten Vorteil in der Endpunktkategorie Morbidität für den kombinierten Endpunkt akute Exazerbationen oder Tod. [1] „Der durch den

Cosentyx® (Secukinumab) jetzt als 300-mg-Injektion zugelassen und verfügbar

Der Interleukin (IL)-17A-Inhibitor Secukinumab wurde von der Europäischen Kommission als 300-mg-Fertigpen bzw. 300-mg- Fertigspritze zugelassen und steht ab Mitte Februar 2021 für Patienten mit Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und axialer Spondyloarthritis gemäß der jeweiligen Zulassung zur Verfügung. Die 300-mg-Dosis von Secukinumab kann so in einer ein- zigen Injektion verabreicht werden, was bei gleicher Wirksamkeit und einem günstigen

Rheumality© – Klassische Rheumatologie profitiert von Virtual Reality

Ein innovativer Ansatz zur Versorgungsoptimierung An der Integration von virtueller Realität in die Medizin wird zwar seit längerem gearbeitet, doch die Corona-Pandemie hat die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien dramatisch beschleunigt. Ein Beispiel ist Rheumality©, ein bislang einzigartiges medizindidaktisches Tool, das vom Unternehmen Lilly gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Erlangen entwickelt wurde. Die Verknüpfung von

Beim Biologika-Einsatz ist noch Luft nach oben

Rheumatoide Arthritis effektiv behandeln Bei der Pharmakotherapie von Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) besteht Optimierungsbedarf. So werden noch immer Kortikosteroide entgegen den Leitlinien in zu hohen Dosen und über zu lange Zeiträume verabreicht, berichteten Experten bei einem Symposium anlässlich des DGRh-Kongresses 2020. Der Anteil an verordneten Biologika ist hingegen gering. Mehr als ein Viertel der

DGRh warnt vor Fehlinformation über „Corona-Impfung“ bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Die Deutsche DGRh warnt vor Informationen, die von einer SARS-CoV-2-Impfung von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen abraten. Denn zuletzt erreichten die DGRh dazu vermehrt verunsicherte Anfragen. Anlass dazu geben Falschinformationen seitens Landesregierungen, Krankenkassen und Medien: Diese kommunizieren, dass eine Impfung gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 für Menschen mit Rheuma risikobehaftet und damit nicht in Anspruch zu

Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe bei Patienten mit Rheuma

DGRh veröffentlicht Daten aus dem Deutschen COVID-19 Register Sind Rheumapatienten bei einer SARS-CoV-2-Infektion besonderen Risiken ausgesetzt und welchen Einfluss hat die Rheumamedikation? Um diese Fragen zu klären, hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) gemeinsam mit Experten der Universität Gießen bereits wenige Wochen nach dem Auftreten der ersten Covid-19 Fälle in Deutschland das online-Register