Rheumatologie

Secukinumab zeigt erneut umfassende Wirksamkeit bei PsA und axSpA

Aktuelle Daten vom ACR-Kongress Das Krankheitsbild der Spondyloarthritiden umfasst verschiedene entzündliche rheumatische Erkrankungen, die sich in einer Vielzahl von Symptomen äußern können. Im Rahmen des diesjährigen virtuellen Kongresses des American College of Rheumatology (ACR) wurden neueste Daten rund um Secukinumab zu unterschiedlichen Manifestationen im Bereich der Spondyloarthritiden vorgestellt.  

Rheuma und Krebs: Register soll Zusammenhänge klären und Therapieentscheidungen erleichtern

Der demographische Wandel und das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung führen in der Allgemeinbevölkerung zu einer steigenden Gesamtzahl von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie Krebs – in der Folge wird auch das Zusammentreffen beider Erkrankungen bei einem Patienten immer wahrscheinlicher. Welche Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Krankheiten bestehen und wie die zugrundeliegenden Krankheitsmechanismen oder die medikamentösen Therapien

Baricitinib & Ixekizumab: Neue Daten untermauern langanhaltend starke Wirksamkeit bei rheumatoider Arthritis bzw. Psoriasis-Arthritis

Studienergebnisse vom ersten virtuellen EULAR-Kongress Auf dem diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) wurden in zwei Symposien und insgesamt 18 Abstracts u.a. neue Daten zur anhaltend starken Wirksamkeit des JAK1- und JAK2-Inhibitors Baricitinib bei rheumatoider Arthritis (RA)* und des IL-17A-Inhibitors Ixekizumab bei Psoriasis-Arthritis (PsA).** Baricitinib überzeugte mit einer Wirksamkeit über drei Jahre bei

Rheuma-Therapie – Neue Daten unterstreichen: Kein Absetzen der Medikamente aus Angst vor SARS-CoV-2, Hygiene- und Abstandsregelungen weiterhin befolgen

Berlin – Weltweit untersuchen Wissenschaftler, wie sich eine SARS-CoV-2-Infektion auf Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen auswirkt, um daraus Handlungsempfehlungen für die Therapie abzuleiten. „Ob Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen besonders gefährdet sind, sich mit dem Virus zu infizieren und ob sie – im Falle einer Infektion – ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Viruserkrankung haben,

Adalimumab: Mit Biosimilars kosteneffizienter behandeln

Anti TNF-Therapie bei rheumatologischen Erkrankungen Zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen sind Biosimilars bei vergleichbarem Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil oftmals kostengünstiger als ihre Originatorpräparate. Sie haben somit das Potenzial, einen Beitrag zur Versorgung von Patienten mit Erkrankungen verschiedener Indikationen zu leisten und das Gesundheitssystem zu entlasten.

Autoimmunerkrankung Lupus sicher erkennen und gezielt behandeln

Rheumatologen begrüßen internationalen Kriterienkatalog Mal kündigen Hautausschläge einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) an, mal treten Gelenkschmerzen als erste Symptome auf. Auch scheinbar grundloses Fieber kann auf die entzündliche Autoimmunerkrankung hindeuten, die meist Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Aufgrund der Vielfalt der Symptome wird der SLE oft erst spät erkannt. Umso mehr begrüßt die Deutsche Gesellschaft

Risiko Lebendimpfstoff: Worauf Rheumapatienten bei Impfungen achten müssen

Impfungen sind für Rheuma-Patienten besonders wichtig, weil die Krankheit selbst und deren Behandlung die Immunabwehr gegen Bakterien und Viren schwächen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) begrüßt deshalb, dass ein Expertenteam auf Initiative der Ständigen Impfkommission (STIKO) Anwendungshinweise für Menschen mit Autoimmunerkrankungen veröffentlicht hat, zu denen auch Rheuma und andere chronisch-entzündliche Erkrankungen gehören. Bei rheumatischen

Entzündete Wirbelsäule, verknöcherte Gelenke – was ändert sich für die Patienten mit der neuen Morbus-Bechterew-Leitlinie?

Unter dem Terminus “axiale Spondyloarthritis (SpA)“ wird eine entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenerkrankung verstanden, die mit verschiedenen muskuloskelettalen und extraskelettalen Manifestationen vergesellschaftet ist (Prävalenz der gesamten Gruppe der SpA etwa ein Prozent). Die ersten Symptome einer axialen SpA – meist Rückenschmerzen, oft mit entzündlichem Charakter – treten im Durchschnitt im zweiten bis dritten Lebensjahrzehnt auf. Der Krankheitsverlauf ist

Kleine Gelenke – großer Schmerz: Behandlungsmöglichkeiten der Fingerpolyarthrose

Die Fingerpolyarthrose darf bei einer Prävalenz von 50% bei Frauen zwischen 50 und 60 Jahren als Volkskrankheit bezeichnet werden. Frauen sind neunmal häufiger betroffen als Männer. Es ist eine familiäre Häufung sowie eine Assoziation zur Adipositas beschrieben. Typischerweise sind das Daumensattelgelenk sowie die Fingermittel- und -endgelenke betroffen. Nach längerer Ruhe besteht ein Anlaufschmerz von wenigen

Ungeklärtes Fieber bei Kindern – wann Rheuma dahinterstecken kann

Emma kommt nach unkomplizierter Schwangerschaft und Geburt in einer regionalen Geburtsklinik zur Welt. Wenige Tage nach der Geburt entwickelt sie hohes Fieber und einen Hautausschlag mit stark entzündeten Hautarealen am ganzen Körper. Die hinzugerufenen Kinderärzte behandeln das Neugeborene sofort mit Antibiotika, da sie eine bakterielle Infektion vermuten. Doch die Therapie schlägt nicht an. Daraufhin verlegen