Immuntherapie stellt Dermatolog*innen vor neue Herausforderungen
Dr. A. Häckel
Checkpoint-Inhibitoren (CPI), die gegen CTLA4, PD1 oder PD-L1 gerichtet sind, haben die Therapieerfolge bei dermatologischen Tumoren wie dem malignen Melanom, dem Basalzellkarzinom, kutanen Plattenepithelkarzinomen sowie dem Merkelzellkarzinom in den letzten Jahren dramatisch verbessert. Inzwischen werden damit zunehmend auch Patient*innen in den früheren Stadien III (adjuvant mit Nivolumab oder Pembrolizumab) und sogar IIB/IIC (Pembrolizumab) behandelt, was die Bedeutung spezifischer Nebenwirkungen verstärkt in den Fokus rückt. Diese stellen eine große Herausforderung im klinischen Alltag dar, zumal es für ihr Auftreten bislang keine prädiktiven Marker gibt. „Wir müssen mit den Patienten auch kritisch diskutieren, welche Nebenwirkungen sie – möglicherweise lebenslang – ertragen müssen“, betonte daher Prof. Dr. Cornelia Mauch, Universität Köln, bei einer Veranstaltung im Rahmen der 25. Tagung der DWFA NRW in Köln.
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