Zielgerichtete Therapie der atopischen Dermatitis in der Praxis
Bei einer Veranstaltung im Rahmen der FOBI 2024 in München erläuterte Prof. Dr. Thomas Werfel, Direktor der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie an der medizinischen Hochschule Hannover, die derzeitigen Fortschritte in der zielgerichteten Behandlung von atopischer Dermatitis.
Die therapeutischen Optionen der atopischen Dermatitis lassen sich grundsätzlich in zwei Behandlungsmöglichkeiten unterteilen: topische Therapien und systemische Therapien. In den letzten Jahren ergaben sich bei der Forschung zu topischen Therapien wenige Fortschritte, sodass die konventionellen topischen Behandlungen weiterhin über Kortikosteroide und Calcineurin-Inhibitoren erfolge. Dennoch befänden sich derzeit einige „Small molecules“ in der Zulassung; darunter JAK-Inhibitoren, AhR(Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor)-Inhibitoren und PDE4(Phosphodiesterase IV)-Inhibitoren. Andere konventionelle Therapiemöglichkeiten stellen bislang vor allem die Medikamente CyA (Cyclosporin A), MTX (Methotrexat), Prednison, AZA (Azathioprin) und MMF (Mycophenolate mofeti) dar, die z.T. seit den neunziger Jahren Anwendung finden, jedoch ausschließlich kurzzeitig anzuwenden sein.
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