Duale IL-17-Hemmung mit Bimekizumab bei Psoriasis und Hidradenitis suppurativa
Psoriasis (PsO) und Hidradenitis suppurativa (HS) unterscheiden sich zwar klinisch deutlich, teilen jedoch gemeinsame pathogenetische Mechanismen – insbesondere die Beteiligung des Interleukin (IL)-17-Signalwegs. Ein effektiver Therapieansatz, der diese Überschneidung aufgreift, ist die duale Hemmung von IL-17A und IL-17F mit dem monoklonalen Antikörper Bimekizumab. Für PsO und HS liegen hierzu überzeugende Langzeitdaten vor, wie PD Dr. Georgios Kokolakis (Charité Universitätsmedizin, Berlin) und Prof. Dr. Falk Bechara (Katholisches Klinikum, Bochum) bei einer Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen DDG-Tagung in Berlin berichteten. Beide Erkrankungen sind zudem mit hoher Krankheitslast und zahlreichen Komorbiditäten assoziiert. Umso wichtiger sei eine frühzeitige Diagnosestellung und eine wirksame Therapie, die über die Hautveränderungen hinaus systemische Entzündungsvorgänge adressiert, betonten die Referenten. Dieser Inhalt ist Teil eines Abos
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