Diskurs

DERMASENCE – medizinische Hautpflege bei Chemo- und Strahlentherapie

Rund 490.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland neu an Krebs. Die Tendenz der Experten besagt leider auch, dass diese Zahl bis zum Jahr 2050 um 30% zunehmen wird. Einer der Gründe: Die Menschen werden immer älter und Krebs ist eine Erkrankung, von der insbesondere ältere Menschen betroffen sind.

Die klassische onkologische Therapie umfasst die Chirugie, die Strahlen- und Chemotherapie. Alle Therapie-formen greifen sowohl die kranken als auch die gesunden Körperzellen an, mit der Folge von Nebenwirkungen. Viele dieser Nebenwirkungen belasten den Körper zusätzlich, auch Hautprobleme wie trockene Haut, Juckreiz, Rötungen und Schuppen können daraus entstehen.

Dermatologische Nebenwirkungen der Krebsbehandlung

Bei der klassischen Chemotherapie, die dem Patienten in der Regel einmal in der Woche im Intervall von 6–8 Wochen über ein Portsystem oder auch oral verabreicht wird, kann es schon nach kurzer Zeit zu einer Hautbarrierestörung kommen. Als Folge zeigt sich häufig bereits nach 1-2 Wochen ein sehr trockenes und sehr lipidarmes, fahles Hautbild. Zugleich bedürfen während einer Chemotherapie die Hände und Füße einer speziellen Pflege. Die Schweißabsonderung, besonders an diesen meist stark verhornten Hautstellen, führt unter dieser Therapie häufig zu einer extremen Hauttrockenheit mit schmerzhaften Fissuren.

Neue, zielgerichtete Therapieansätze greifen spezifisch auf molekulare Strukturen wie zum Beispiel den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) zu. Der Einsatz von EGFR-Inhibitoren geht häufig mit der Manifestation eines papulopustulösen Exanthems sowie einer trockenen Haut einher.

Die Strahlentherapie erfolgt oft im Anschluss an die Chemotherapie in einer Zeit von ca. 6 Wochen bei einem Rhythmus von 5 Tagen pro Woche. Hierbei wird die Hautbarriere häufig lokal an der Strahleneintrittsstelle wie auch dem umliegenden gesunden Gewebe zerstört. Diese Hautreaktionen zeichnen sich meist durch Hautbrennen und -trockenheit, Juckreiz und Rötungen an den zu behandelnden Hautstellen aus.

Die Hautveränderungen während einer Therapie stellen eine große zusätzliche Belastung für die Patienten dar, da sich die Behandlung meist über einen langen Zeitraum hinzieht. Selbst Monate bis Jahre nach den Behandlungen können Hautveränderungen eintreten.

Folder mit Pflegetipps für die therapiebegleitende Hautpflege

Im Hinblick auf die onkologische Therapie sind Hautveränderungen zwar unangenehm und zusätzlich belastend, aber nicht der Grund dafür, diese wichtige Therapieform zu unterbrechen. DERMASENCE hat sich mit Hautveränderungen und therapiebedingten Begleiterscheinungen im onkologischen Umfeld auseinandergesetzt und einen informativen Pflegebegleiter für Betroffene erstellt. Der Folder enthält wertvolle Pflegetipps für die therapiebegleitende Hautpflege. Hiermit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass mit einem konsequenten, auf den individuellen Hautzustand abgestimmten Pflegeprogramm positive Effekte für das Hautbild erreicht werden können.

Bereits vor Beginn und während einer onkologischen Therapie können Betroffene von unangenehmen Hautveränderungen befreit werden. Besonders wichtige Aspekte der Hautpflege sind eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung der Haut sowie die Zufuhr von wertvollen Lipiden wie Jojoba- und Nachtkerzensamenöl. Im Fokus stehen Barriere-Stärkung und Barriere-Aufbau. Der Folder klärt über die neuen Hautzustände auf, so dass jeder Betroffene schnell nachvollziehen kann, warum die unangenehmen Hauterscheinungen auftreten und wie dies vermieden werden kann. Ausführliche Produktempfehlungen sowie Alltagstipps rund um das (Pflege-)Verhalten vervollständigen die Übersichtsbroschüre.

Der Folder kann zur Ausgabe in Praxen und Apotheken bei DERMASENCE angefordert werden.

Pflegeempfehlungen bei Chemo- bzw. Strahlentherapie.