Onkologie

Kombinationstherapie Encorafenib plus Binimetinib zeigt stabile Datenbei Wirksamkeit und Verträglichkeit

Update der COLUMBUS-Studie Seit der EMA-Zulassung im September 2018 ist die moderne zielgerichtete Therapie mit Encorafenib plus Binimetinib für Patienten mit einem nicht-resezierbaren oder metastasierten Melanom mit einer BRAFV600-Mutation in der EU verfügbar. [1,2] Die aktuelle Auswertung der COLUMBUS-Studie mit einem medianen Follow-Up von vier Jahren zeigt,

Kombinationstherapie mit Dabrafenib und Trametinib: Langfristiger Überlebensvorteil für Patienten mit metastasiertem Melanom

Die Ergebnisse der im Rahmen des ASCO Annual Meeting 2019 vorgestellten COMBI-d* und COMBI-v** Studien zeigen: Eine Erstlinienbehandlung mit der Kombination aus Dabrafenib und Trametinib führte zu einer Verbesserung sowohl des Gesamtüberlebens als auch des progressionsfreien Überlebens bei erwachsenen Patienten

Behandlungsstrategien bei epithelialem Hautkrebs – medikamentöse Therapie wird salonfähig

Die Inzidenz epithelialer Hauttumoren hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen, insbesondere betrifft dies Patienten mit großflächigen Clustern von Basalzellkarzinomen (BZK). Nachdem diese lange die Domäne der Chirurgie waren, wurden in den letzten Jahren zunehmend medikamentöse Strategien zur Behandlung fortgeschrittener epithelialer Tumoren entwickelt, „die auch salonfähig sind“,

Neues zu aktinischer Keratose, Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom

Als Nachfolge der derzeit noch geltenden S2k-Leitlinie epithelialer Hautkrebs aus dem Jahr 2013 soll demnächst das schon 2018 fertiggestellte Update publiziert werden (JDDG 2019). Neben Begriffsänderungen und neuen diagnostischen Techniken gibt es auch Änderungen in den Klassifikationen, wie Professor Thomas Dirschka (Wuppertal) bei einem Symposium anlässlich der Tagung DERM 2019 in Frankenthal berichtete. So ersetzt

Mit dem Strahlenschutzgesetz gut gerüstet in die Zukunft Nuklearmedizin: Neue Präzisionswaffen im Kampf gegen Krebs

Berlin – Tumorzellen weisen häufig unverwechselbare Schlüsselmoleküle auf. Substanzen, die sich exakt an diese Moleküle heften und mit Radioaktivität beladen sind, können die Krebszellen zielgenau zerstören. Dieses Schlüssel-Schloss-Prinzip zeichnet die Nuklearmedizin aus – sie kann Tumoren mitunter präziser bekämpfen als eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung von außen. Wie gut dieses Prinzip bei Prostatakrebs und neuroendokrinen Tumoren des Magen-Darm-Trakts funktioniert und welche neuen Entwicklungen zu erwarten sind, erläutern Experten auf einer Pressekonferenz des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner e.V.

DERM 2019 – Neue Leitlinien: Dermato-Onkologie im Praxisalltag

Interview mit Prof. Dr. med. Uwe Reinhold, Bonn, Vorsitzender des Netzwerks onkoderm e.V. Die aktuellen Entwicklungen in der Dermato-Onkologie bilden auf der DERM 2019, der Tagung Dermatologische Praxis in Frankenthal, einen Themenschwerpunkt: Im Rahmen des onkoderm-Symposiums am 15. März werden auch die onkoderm-Preise “Medikament des Jahres 2019“ sowie der “onkoderm-Wissenschaftspreis 2019“ an die diesjährigen Preisträger

Neuer Biomarker für aggressive Hautkrebsart entdeckt

Das Merkelzell-Karzinom ist ein seltener, aber sehr aggressiver Hautkrebs, der durch ein Virus oder durch UV-Licht ausgelöst wird. Einen Biomarker, mit dem der Therapieerfolg und eventuelle Rückfälle ohne Gewebeentnahme überwacht werden können, haben nun Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Universitätsklinikum Essen entdeckt. Häufig werden Merkelzell-Karzinome