Osteoporose, Orthopädie & Rheuma Aktuell

Stimulation des Dorsal-Root-Ganglion bei chronischen neuropathischen Schmerzen

Knieschmerzen nach operativen Eingriffen S.Pickl Die Knieregion wird durch eine Vielzahl von Nerven versorgt. Während einer Operation kann es auch bei größter Sorgfalt und optimaler Operationstechnik zu Verletzungen dieser Nerven kommen. In der Folge ist es möglich, dass chronische neuropathische Schmerzen auftreten, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Für diese Patienten bietet die Spinalganglion-Stimulation

Herausforderungen bei traumabedingten Schultergelenksverletzungen

Therapiekonzepte von Frakturen bis hin zu inversen Prothesen Dr. Ch. Willen Ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der traumabedingten Schultergelenksverletzungen stellten im Rahmen des DKOU in Berlin verschiedene Therapiekonzepte und Praxiserfahrungen von der arthroskopischen Versorgung bis hin zum letzten Ausweg einer inversen Operation vor. Arthroskopische Versorgung der Rotatorenmanschettenruptur Orthopäde Dr. med. Hamidulla Hosseini aus Hildesheim gab

Die T-Zellklasse: Hemmung und Aktivierung des Immuncheckpoints

Ch. Cornwell Zu Beginn eines Symposiums zum Thema im Rahmen des diesjährigen DGRh-Kongresses in Mannheim umriss Professor Dr. med. univ. Georg Schett, Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, Universitätsklinikum Erlangen, diese wichtige Problematik: „Zahlreiche Mechanismen und Prozesse sind an der Pathogenese der Autoimmunerkrankung RA und anderer Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises beteiligt. Angesichts der mittlerweile

Auf dem Prüfstand: Diagnoseverfahren bei ISG-Syndrom

Klinische Klassifikation bei Beschwerden des Iliosakralgelenks Bei jedem vierten Patienten mit Schmerzen im unteren Rücken liegt eine Erkrankung des Iliosakralgelenks (ISG) vor. Diagnosen beinhalten hierbei oftmals fälschlicherweise Bandscheibenprobleme, da beide Krankheitsbilder ähnliche Symptome aufweisen. Infolgedessen erhalten viele Betroffene aufgrund fehlerhafter Befunde unzureichende Behandlungen und leiden unter dauerhaften Schmerzen. Eine amerikanische Studie [1] hat deshalb die

Tipps für eine erfolgreiche patientenindividuelle Therapie der Psoriasis-Arthritis

Dr. Ch. Willen Die Psoriasis-Arthritis (PsA) ist ein entzündlicher Krankheitskomplex, der sechs Krankheitsdomänen umfassen kann, wie beispielsweise Enthesitis und Daktylitis. Die individuelle Krankheitslast schränkt die Lebensqualität der Patienten oftmals erheblich ein. In vielen Fällen ist eine Adaption der PsA-Therapie zur Erreichung des Therapie-Ziels einer minimalen Krankheitsaktivität (MDA; Minimal Disesase Activity) oder Remission notwendig. Vor diesem

Schmerzhaftes Os peroneum Syndrom

S. Radmer1, J.R. Andresen2, R. Andresen3 1 Zentrum für Bewegungsheilkunde, ProEndo, Facharztpraxis für Orthopädie, Berlin 2 Medizinische Fakultät, Sigmund-Freud-Privatuniversität, Wien 3 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie, Westküstenklinikum Heide, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel, Lübeck und Hamburg, Heide

Status quo der Behandlung von rheumatoider Arthritis und Psoriasis-Arthritis mit DMARDs

Dr. Ch. Willen Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Mannheim stellte Prof. Dr. Klaus Krüger, Internist und Rheumatologe in München, auf einer Presseveranstaltung aktuelle Aspekte der neuen S2e-Leitlinie zur Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) vor und betonte die Wichtigkeit, auch in Bezug auf Psoriasis-Arthritis (PsA), alle Facetten dieser Erkrankungen umfassend

MGUS und Knochenstoffwechsel

Osteologie Dr. med. Leonore Unger Chefärztin I. Medizinische Klinik Leiterin Osteoporosezentrum Städtisches Klinikum Dresden Friedrichstraße 41 01067 Dresden Die Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) ist seit einigen Jahren als Risikofaktor für insbesondere atraumatische Wirbelkörperfrakturen identifiziert worden und deshalb auch für Osteologen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die MGUS ist charakterisiert durch den Nachweis monoklonaler Immunglobuline

Diagnostik und Therapie von Fibromyalgie und Hypophosphatasie

Nach heutigem Kenntnisstand ist das Fibromyalgiesyndrom ein multikausales Krankheitssyndrom, bei dem das Schmerzsystem selbst fehlgesteuert ist und chronische Schmerzen ohne somatischen Schaden generiert, die endogene Schmerzhemmung vermindert ist und neuroplastische Chronifizierungsprozesse im Sinne eines “Schmerzgedächtnisses“ entstanden sind. Hypophosphatasie (HPP) ist eine erbliche, fortschreitende und seltene Stoffwechselkrankheit, die durch eine anormale Entwicklung der Knochen gekennzeichnet ist.