Osteologie

Osteoporose öfter erkennen und behandeln

Die Versorgung von Patienten mit Osteoporose ist deutschlandweit optimierungsbedürftig. Insbesondere Patienten mit osteoporotischer Femurfraktur erhalten noch zu selten medizinische Therapieverfahren, erläuterten Experten wie Prof. Dr. med. Andreas Kurth, Chefarzt an der Orthopädie und Unfallchirurgie an der Klinik Kemperhof in Koblenz bei einem Symposium anlässlich des VSOU-Kongresses. Zu den wichtigsten Therapiezielen zählen unter anderem die Vermeidung

Warnsignal Knochenbruch

Endokrinologen raten: Osteoporose als Ursache bei Jung und Alt im Blick haben Bricht ein Knochen bei einer eher alltäglichen Verrichtung oder infolge eines leichten Sturzes, kann dies ein wichtiges erstes Anzeichen für Osteoporose sein. Neben der optimalen chirurgischen Versorgung des gebrochenen Knochens sollte immer auch die Abklärung einer möglichen Erkrankung des Knochens erfolgen, sagt die

Nicht diagnostizierte Osteoporose bei älteren Männern mit Knochenbrüchen

Am 7. November präsentierten während des Jahrestreffens 2020 des American College of Rheumatology Jeffrey Curtis, Professor für Klinische Immunologie und Rheumatologie an der Universität von Alabama in Birmingham, und Mitarbeiter ihre Untersuchungen, dass bei einer Stichprobe von knapp 10.000 Medicare-versicherten US-Männern ab dem 65. Lebensjahr mit Knochenbrüchen zwischen 2010 und 2014 (am häufigsten Wirbel, Hüfte

10 Jahre Denosumab in der Osteoporose-Therapie

Seit nunmehr zehn Jahren ist der RANKL-Inhibitor Denosumab (Prolia®) im klinischen Alltag verfügbar. Denosumab in der Dosierung von 60 mg alle sechs Monate ist geeignet zur Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko, zur Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit Hormonablation bei Männern mit Prostatakarzinom mit erhöhtem Frakturrisiko sowie zur

Wiederholte Knochendichtemessung bei postmenopausalen Frauen erhöht nicht die Vorhersage des Frakturrisikos

Am 27. Juli 2020 erschien online im JAMA Intern Med. [1] eine Untersuchung an einer Kohorte von 7.491 postmenopausalen Frauen, mittleres Alter 66 Jahre, aus der Women‘s Health Initiative Study, die im Mittel ~12 Jahre lang von 1993-2010 an drei US-Klinikzentren kontrolliert wurden. Es wurden inzidente Knochenbrüche (Hüfte, Wirbelsäule, Unterarm- und Schulterbrüche) und die basalen

Which factors determine the effect of Deno- sumab on bone structural damage in women with rheumatoid arthritis and osteoporosis?

Dr. Polina Kovalenko V. A. Nasonova Research Institute of Rheumatology Moscow, Russian Federation E-Mail: polina_dydykina@mail.ru Kovalenko P., Dydykina I., Smirnov A., Nasonov E. V. A. Nasonova Research Institute of Rheumatology, Moscow, Russian Federation RANK-ligand is essential for osteoclast development, activation, and survival and it is a key mediator of increased osteoclast activity in rheumatoid arthritis

Diffuse Extremitätenschmerzen im Frühstadium einer myeloproliferativen Neoplasie

Sebastian Radmer1, Julian Ramin Andresen2, Reimer Andresen3 Facharztpraxis für Orthopädie, Zentrum für Bewegungsheilkunde, Berlin Medizinische Fakultät der Sigmund-Freud-Privatuniversität, Wien Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Neuroradiologie, Westküstenklinikum Heide, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel, Lübeck und Hamburg, Heide Schlüsselwörter: Diffuser Knochenschmerz, Fatigue, Myeloproliferative Neoplasie, Polyglobulie, Primäre Myelofibrose Myeloproliferative Neoplasien (MPN) sind seltene bösartige Erkrankungen des Knochenmarks,

Prevalence of vitamin D deficiency / insufficiency risk factors and the level of 25(OH)D in healthy volunteers

Kezhun L.V., Yakubova L.V. Educational Institution “Grodno State Medical University”, Grodno, Belarus Objective of this study was to assess the prevalence of risk factors for vitamin D deficiency / insufficiency and plasma levels of 25(OH)D in young healthy volunteers. Table 1: Prevalence of vitamin D deficiency / insufficiency risk factors in healthy volunteers. Material and

Vergleich von spongiöser Knochendichte mit dem Auftreten von Insuffizienzfrakturen im zervikalen, thorakalen, lumbalen und sakralen Wirbelsäulenbereich

Eine Leichenstudie Claus Maximilian Kullen1, Guido Schröder2, Julian Ramin Andresen3, Marko Schulze4, Hans-Christof Schober2, Reimer Andresen1 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Neuroradiologie, Westküstenklinikum Heide, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel, Lübeck und Hamburg, Heide Klinik für Innere Medizin IV, Klinikum Südstadt Rostock, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Rostock, Rostock Sigmund-Freud-Privatuniversität, Wien InstitutfürAnatomie,UniversitätsmedizinRostock,Rostock Schlüsselwörter: Insuffizienzfrakturen, Osteoporose,

Neue Studienergebnisse zu Denusomab und Romosozumab

Eine Osteoporose kann sich in Rücken- und Knochenschmerzen äußern. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Der durch einen gestörten Knochenstoffwechsel bewirkte Schwund der Knochendichte kann mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden. Zu zwei Medikamenten, mit deren Hilfe die Anfälligkeit für Knochenbrüche gesenkt werden kann, sind kürzlich neue Studien erschienen. Im Sommer 2020 erschienen zwei Berichte