Osteologie

MGUS und Knochenstoffwechsel

Osteologie Dr. med. Leonore Unger Chefärztin I. Medizinische Klinik Leiterin Osteoporosezentrum Städtisches Klinikum Dresden Friedrichstraße 41 01067 Dresden Die Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) ist seit einigen Jahren als Risikofaktor für insbesondere atraumatische Wirbelkörperfrakturen identifiziert worden und deshalb auch für Osteologen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die MGUS ist charakterisiert durch den Nachweis monoklonaler Immunglobuline

Vertebradyn® Osteo: Die dynamische Rückenorthese mit dem perfekten Sitz

Sporlastic GmbH, Nürtingen Mit der Vertebradyn® Osteo bietet Sporlastic eine dynamische Rückenorthese zur aktiven Aufrichtung und Stabilisierung der Wirbelsäule, welche ideal bei Osteoporose eingesetzt werden kann. Die dadurch verbesserte Körperhaltung führt zur Stärkung der Muskulatur, einer Minderung von Schmerzen und wirkt einer weiteren Fehlstellung der Wirbelsäule entgegen. Die Orthese ist nach dem Intimate- Fit-Prinzip konstruiert,

Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS)

Eine Erkrankung oder ein Risikofaktor für die Osteoporose? Die Osteoporose wird definiert als eine Frakturrisikoerkrankung. Das signifikant erhöhte Frakturrisiko weist eine Vielzahl von Faktoren auf, die zu einem fortschreitenden Abbau des Knochens und konsekutiv zu einer Abnahme der Knochenfestigkeit führen können. Durch die erfolgreiche Forschung zu den molekularbiologischen sowie biochemischen Grundlagen und klinischen Ursachen der

Trabecular Bone Score – Neue Erkenntnisse für eine verbesserte Frakturrisikoabschätzung

Dr. Maren G. Glüer Die Bedeutung der Diagnostik der Osteoporose Weltweit betrifft Osteoporose rund 200 Millionen Frauen und führt jährlich zu fast neun Millionen Frakturen [1].  Global erleiden eine von drei Frauen und einer von fünf Männern über 50 Jahre eine Fraktur durch Osteoporose [2,3], die zu einer Verschlechterung der Lebensqualität und einer überdurchschnittlichen Sterblichkeitsrate

Reboundphänomen nach beendeter Denosumab-Therapie bei Osteoporose – eine retrospektive Studie

J. Lott, K. Warnecke, M. Hellmich Immanuel Krankenhaus Berlin Wannsee, Abteilung Osteologie und Stoffwechselerkrankungen Hintergrund Seit 2014 beobachteten wir bei unserer Patientenklientel nach Beendigung der Therapie mit dem RANKL-Antikörper Denosumab 60 mg s.c. (Prolia®) einen gesteigerten Knochenabbau mit posttherapeutischen Frakturen (POSTFx). Von dem Reboundeffekt wurde jüngst auch in der Fachpresse berichtet. Vor diesem Hintergrund waren

Neue Leitlinie des DVO würdigt Spinomed Rückenorthesen

Alleinstellungsmerkmal: Studienbeweis Die neue Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (DVO) empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Orthesen. [1] Diese Empfehlung wird erstmals mit Verweis auf beide Studien zur Spinomed und Spinomed active untermauert. [2,3] „Um eine schmerzarme Mobilisation zu ermöglichen, sollte die Versorgung mit einer wirbelsäulenaufrichtenden Orthese erwogen werden“, wird in

Versorgungslücke bei Osteoporose bleibt problematisch

Vielversprechende neue Medikamente kurz vor der Zulassung Etwa sechs Millionen Frauen und Männer in Deutschland sind mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche konfrontiert, weil sie an Osteoporose leiden. Zur Behandlung gibt es gute Medikamente. Allerdings werden viel zu wenige Menschen mit Osteo-porose medikamentös behandelt, selbst wenn sie bereits mehrfach Brüche hatten. Über diese Versorgungslücke und über

Fachwissen Osteologie

Dr. med. Christian Günther In den Informationen des Dachverbandes Osteologie e.V. (DVO) für alle Osteologinnen DVO und Osteologen DVO wurde am 23. Februar 2018 erstmals auf dieses Buch aufmerksam gemacht: „Osteologie ist heute aktueller denn je. Schon die möglichen Knochenveränderungen bei Kindern oder die Behandlungsmöglichkeiten der Osteoporose zeigen, wie wichtig die Osteologie heute in der

„Wir fokussieren uns auf Innovation in der Versorgung von Knochenerkrankungen“

Interview mit P. Richetta, UCB S.A., Belgien Frau Dr. Pascale Richetta ist schon ein “alter Hase“ in der Pharma- und Biotechnologieindustrie mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Sie begann ihre Karriere als Ärztin und war danach in verschiedenen Funktionen u.a. für die Firmen Servier, Ipsen Biotech, GlaxoSmithKline, Abbott und AbbVie tätig. Seit 2016 bekleidet sie bei