Orthopädie

Klinisches Outcome nach konservativer, interventioneller und osteosynthetischer Behandlung von sakralen Insuffizienz- frakturen anhand von drei Fallbeispielen

Julian Ramin Andresen1, Axel Prokop2, Sebastian Radmer3, Hans-Christof Schober4, Reimer Andresen5 Medizinische Fakultät der Sigmund-Freud-Privatuniversität, Wien Klinik für Unfallchirurgie, Sindelfingen, Klinikverbund Südwest, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen Zentrum für Bewegungsheilkunde, Facharztpraxis für Orthopädie, Berlin Klinik für Innere Medizin IV, Klinikum Südstadt Rostock, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Rostock, Rostock Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie /

Multimodal konservativ oder operativ – Therapiestrategien nach BWS-Verletzungen

Die Brustwirbelsäule (BWS) erfüllt verschiedene Funktionen und trägt unter anderem zur Atmung, Rumpfstabilisation, Oberkörperbeweglichkeit, Aufhängung des Schultergürtels und Körperhaltung bei. BWS-Verletzungen erfordern multimodale Therapieansätze, die je nach Schweregrad angepasst werden. Verletzungen der Brustwirbelsäule (BWS) erfordern eine genaue Analyse des jeweiligen Falls. Zur Erfassung der Schmerzen müssen Nozigeneratoren und Veränderungen der motorischen Muster identifiziert werden. Dabei

Neue Behandlungskonzepte bei rheumatischen Gelenkentzündungen

Völlige Beschwerdefreiheit als erreichbares Ziel Entzündlich-rheumatische Erkrankungen gehen überwiegend auf ein chronisches Autoimmungeschehen zurück und sind bislang nicht heilbar. Mit einer Reihe neuartiger Wirkstoffe ist es jedoch mittlerweile möglich, die Krankheitsaktivität so weit zu senken, dass die meisten Betroffenen ein beschwerdefreies Leben mit vollständig erhaltener Lebensqualität führen können. Welche Therapieoptionen es für welche Beschwerdebilder gibt, welche

Nichtspezifische Kreuzschmerzen: Schmerzgeneratoren ausfindig machen

Nichtspezifische Kreuzschmerzen sind häufig schwer zu behandeln, da die Genese oft unbekannt ist und sich keine klar definierten Therapiealgorithmen etabliert haben. Die Behandlung erfolgt stets patientenzentriert und multimodal, schilderten Orthopädie-Experten im Rahmen des VSOU-Kongresses. Für Dr. med. Markus Schneider, Facharzt für Orthopädie in Bamberg, ist es wichtig, den Schmerzgenerator ausfindig zu machen und die Diagnose

Einsatzmöglichkeiten von Botulinumtoxin in der Orthopädie

Anwendungen mit Botulinumtoxin können das Therapiespektrum in der Orthopädie sinnvoll ergänzen. Unter welchen Voraussetzungen und für welche Indikationen diese in Betracht kommen können, erläuterten Experten der Neurologie und Orthopädie im Rahmen des diesjährigen VSOU-Kongresses. In den 1970iger Jahren haben Augenärzte zum ersten Mal Botulinumtoxin bei Patienten mit Augenkrankheiten wie Strabismus und Blepharospasmus (krampfartiger Lidschluss) erfolgreich

Navigationsgestützte Schraubenosteosynthese mit vs. ohne additive Sacroplastie zur Behandlung von Sacruminsuffizienzfrakturen

Im klinischen Alltag wird heutzutage durch den zunehmenden Einsatz der MRT-Diagnostik (Magnetresonanztomographie) in steigender Häufigkeit der Befund des sacralen Knochenödems als mögliche Ursache zunehmender Immobilität bei vor allem älteren Patienten identifiziert. Dieser Befund deutet auf das Vorliegen einer Sacruminsuffizienzfraktur hin, die zumeist ohne erinnerliches Trauma bei osteoporotischer Knochenstruktur entstehen kann. Abb. 1: Intraoperative Monitoransicht des

Hüft-Endoprothetik bei Rheumatoider Arthritis:Postoperative Ergebnisse optimieren

In den letzten Jahren ist die Gesamtkomplikationsrate nach Hüft-Endoprothetik bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) rückläufig. Dennoch bleibt Raum für weitere Verbesserungen der postoperativen Ergebnisse durch ein RA-spezifisches Management. [1] Zum perioperativen Management einer Biologika-Therapie bei Erwachsenen mit RA vor Hüft-Endoprothetik (THA, total hip arthroplasty) wird eine Unterbrechung der Therapie über zwei Halbwertszeiten hinweg vor dem

Kniebandage jetzt in Größe 8 – Rückenbandage mit neuer Pelotte

medi GmbH & Co. KG, Bayreuth medi hat das Größenspektrum der Genumedi Kniebandage erweitert. Ab dem 1. Februar ist sie auch in der Größe 8 für besonders große Oberschenkelumfänge erhältlich. Jetzt können mit der Standard-Variante Oberschenkelumfänge bis 61 Zentimeter und mit der Variante „Extraweit mit Haftband“ sogar Umfänge bis 64 Zentimeter versorgt werden. Die Versorgung

Sport mit Hüftprothese erwünscht

Fortschritte in der Endoprothetik erlauben deutlich mehr Bewegung Yoga, Ballett, Skifahren: Der Anteil an Patienten mit einer Hüftprothese, die sportlich aktiv sein wollen, steigt. Doch wieviel Sport ist erlaubt, ohne dass die Betroffenen erhöhte Lockerungsraten oder Komplikationen wie ein Auskugeln ihres Kunstgelenks befürchten müssen? Die gute Nachricht: In der Hüftendoprothetik ermöglichen innovative Prothesenmaterialien, vielfältige Implantatmodelle

Mehr Qualität und geringere Kosten

Deutsche Wirbelsäulengesellschaft fordert Einführung der Zusatzweiterbildung „Spezielle Wirbelsäulenchirurgie“ Anlässlich ihrer Vorstandssitzung in Frankfurt forderte die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG) die Einführung der Zusatzweiterbildung „Spezielle Wirbelsäulenchirurgie“, um die Qualität der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen zu verbessern und um die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. In Deutschland sind Neurochirurgen sowie Orthopäden und Unfallchirurgen für die Behandlung von ernsthaften Wirbelsäulenerkrankungen