Rheumatologie

Transition und frühe Diagnose: Herausforderungen bei inflammatorischen Autoimmunerkrankungen

In einer Talkrunde beim 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Dresden griffen ausgewiesene Experten aktuelle Herausforderungen in der Behandlung von inflammatorischen Autoimmunerkrankungen auf. Dazu thematisierten sie unter anderem, wie die Transition in die rheumatologische Versorgung von Erwachsenen und wie eine möglichst frühe Diagnose einer rheumatoiden Arthritis (RA) gelingen kann. Transition ins Erwachsenenalter

Berufstätig trotz Rheuma – Vorbilder gesucht!

Noch bis 15. Juni für den RheumaPreis 2019 bewerben Berlin – Partnerschaftlich, engagiert und offen: wenn am Arbeitsplatz so mit der Rheuma-Erkrankung eines Arbeitnehmers umgegangen wird, stehen die Chancen gut, dass sich Krankheit und Berufstätigkeit auch über Hürden hinweg verbinden lassen. Dass das immer häufiger gelingt und eine erfüllende Arbeit trotz Rheuma zur Normalität wird,

Rheuma birgt hohes Risiko für Begleiterkrankungen

Aktuelle Studie belegt Gefahr der Unterversorgung Menschen mit Gelenkrheuma haben oft auch ein erhöhtes Risiko für eine Reihe anderer Erkrankungen. Das ist das Ergebnis einer auf deutschen Krankenkassendaten basierenden Studie, die in der aktuellen Ausgabe des “Journal of Rheumatology“ erschienen ist. [1] Sowohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen, als auch Erkrankungen des Bewegungsapparats, der Lunge oder der Psyche sind

Zwillingsforschung zum Einfluss der Gene: Erbanlagen und Lebensstil beeinflussen Rheumaneigung

Mit Ausnahme eineiiger Zwillinge nach ihrer Geburt haben wohl keine zwei Menschen auf der Welt das gleiche Immunsystem. Entsprechend unterschiedlich fällt die Reaktion auf Impfstoffe oder Krankheitserreger aus, ebenso die Neigung zu Allergien oder Autoimmunerkrankungen. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen gehen auf eine Fehlfunktion des Immunsystems zurück, und auch hier entscheidet die erblich festgelegte Immunausstattung mit darüber, ob

Baricitinib in der RA-Therapie: Vorteile bei frühzeitigem Einsatz und langanhaltend verträglich

Neue Post-hoc-Daten vom Kongress des American College of Rheumatology (ACR) 2018 Eine frühzeitige effektive Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) hat eine hohe Relevanz, denn die Progression der Erkrankung führt zu einer irreversiblen Gelenkzerstörung. Diese kann das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. [1] Neue, auf dem ACR-Kongress in Chicago vorgestellte Post-hoc-Daten der RA-BEAM-Studie zeigten, dass RA-Patienten

Die T-Zellklasse: Hemmung und Aktivierung des Immuncheckpoints

Ch. Cornwell Zu Beginn eines Symposiums zum Thema im Rahmen des diesjährigen DGRh-Kongresses in Mannheim umriss Professor Dr. med. univ. Georg Schett, Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, Universitätsklinikum Erlangen, diese wichtige Problematik: „Zahlreiche Mechanismen und Prozesse sind an der Pathogenese der Autoimmunerkrankung RA und anderer Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises beteiligt. Angesichts der mittlerweile