Rheumatologie

Risiko Lebendimpfstoff: Worauf Rheumapatienten bei Impfungen achten müssen

Impfungen sind für Rheuma-Patienten besonders wichtig, weil die Krankheit selbst und deren Behandlung die Immunabwehr gegen Bakterien und Viren schwächen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) begrüßt deshalb, dass ein Expertenteam auf Initiative der Ständigen Impfkommission (STIKO) Anwendungshinweise für Menschen mit Autoimmunerkrankungen veröffentlicht hat, zu denen auch Rheuma und andere chronisch-entzündliche Erkrankungen gehören. Bei rheumatischen

Entzündete Wirbelsäule, verknöcherte Gelenke – was ändert sich für die Patienten mit der neuen Morbus-Bechterew-Leitlinie?

Unter dem Terminus “axiale Spondyloarthritis (SpA)“ wird eine entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenerkrankung verstanden, die mit verschiedenen muskuloskelettalen und extraskelettalen Manifestationen vergesellschaftet ist (Prävalenz der gesamten Gruppe der SpA etwa ein Prozent). Die ersten Symptome einer axialen SpA – meist Rückenschmerzen, oft mit entzündlichem Charakter – treten im Durchschnitt im zweiten bis dritten Lebensjahrzehnt auf. Der Krankheitsverlauf ist

Kleine Gelenke – großer Schmerz: Behandlungsmöglichkeiten der Fingerpolyarthrose

Die Fingerpolyarthrose darf bei einer Prävalenz von 50% bei Frauen zwischen 50 und 60 Jahren als Volkskrankheit bezeichnet werden. Frauen sind neunmal häufiger betroffen als Männer. Es ist eine familiäre Häufung sowie eine Assoziation zur Adipositas beschrieben. Typischerweise sind das Daumensattelgelenk sowie die Fingermittel- und -endgelenke betroffen. Nach längerer Ruhe besteht ein Anlaufschmerz von wenigen

Ungeklärtes Fieber bei Kindern – wann Rheuma dahinterstecken kann

Emma kommt nach unkomplizierter Schwangerschaft und Geburt in einer regionalen Geburtsklinik zur Welt. Wenige Tage nach der Geburt entwickelt sie hohes Fieber und einen Hautausschlag mit stark entzündeten Hautarealen am ganzen Körper. Die hinzugerufenen Kinderärzte behandeln das Neugeborene sofort mit Antibiotika, da sie eine bakterielle Infektion vermuten. Doch die Therapie schlägt nicht an. Daraufhin verlegen

Transition und frühe Diagnose: Herausforderungen bei inflammatorischen Autoimmunerkrankungen

In einer Talkrunde beim 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Dresden griffen ausgewiesene Experten aktuelle Herausforderungen in der Behandlung von inflammatorischen Autoimmunerkrankungen auf. Dazu thematisierten sie unter anderem, wie die Transition in die rheumatologische Versorgung von Erwachsenen und wie eine möglichst frühe Diagnose einer rheumatoiden Arthritis (RA) gelingen kann. Transition ins Erwachsenenalter

Berufstätig trotz Rheuma – Vorbilder gesucht!

Noch bis 15. Juni für den RheumaPreis 2019 bewerben Berlin – Partnerschaftlich, engagiert und offen: wenn am Arbeitsplatz so mit der Rheuma-Erkrankung eines Arbeitnehmers umgegangen wird, stehen die Chancen gut, dass sich Krankheit und Berufstätigkeit auch über Hürden hinweg verbinden lassen. Dass das immer häufiger gelingt und eine erfüllende Arbeit trotz Rheuma zur Normalität wird,